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von CLOE

Verbot der Leihmutterschaft durch Verfassung absichern

Nach Beschluss des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes: Plattform www.kinderbekommen.at kündigt Beratungsoffensive an. Evaluierung der Gesetzesfolgen drängender denn je -Gynäkologe Huber: Neues Gesetz weist gravierende Mängel auf.

Wien, 22. Jänner 2015. - Nach Beschluss der Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes im Nationalrat drängt die Plattform www.kinderbekommen.at auf politische Maßnahmen, um eine weitere Liberalisierung zu verhindern. Es sei absehbar, dass nach Zulassung der Eizellspende durch das neue Gesetz nun von manchen Lobbygruppen versucht werde, via Verfassungsgerichtshof die Leihmutterschaft durchzusetzen, zeigte sich die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien besorgt. Das einzige Mittel, um eine solche Entwicklung zu verhindern, sei das Verbot der Leihmutterschaft in der Verfassung abzusichern, so Schaffelhofer. Sie erinnerte daran, dass sich auch Abgeordnete jener Parteien, die das neue Gesetz am Mittwoch beschlossen, ausdrücklich für ein Beibehalten dieses Verbotes ausgesprochen haben.

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Päd. Tagung der CLE NÖ 2015 in Zusammenarbeit mit dem ZA-APS-FCG

Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems,"Campus Strebersdorf",
Mayerweckstr.1, 1210 Wien,
26. März 2015 von 14:30 Uhr - 18:00 Uhr

Thema: „Familie – Urzelle der Gesellschaft“
Welcher Unterstützungen bedarf Familie heute

Referenten:
Prof. Günter Danhel, ehem.
Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF)

Helmut Ertl, Vorsitzender
ZA-APS-FCG

Mag. Dr. Angelika Walser
KPH-Wien/Strebersdorf

 

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GÖD Resolution Jänner 2015

Die Neuregelung der Beamtengehälter bleibt umstritten. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hat am Montag in einer Vorstandssitzung die Regierung aufgefordert, in weitere Verhandlungen einzutreten. Diese denkt offenbar nicht daran. Schon im heutigen Verfassungsausschuss soll die Neuregelung auf den Weg gebracht und am Mittwoch vom Nationalrat beschlossen werden.

Nunmehr wird das Regulativ so aufgesetzt, dass im Prinzip jeder neu eintretende Beamte in der Gehaltsstufe 1 beginnt, Einzeleinstufungen fallen weg.

Freilich werden auch schon aktive Bundesbeamte von der Neuregelung betroffen sein. Sie werden gesetzlich ins neue Regulativ als Gruppe übergeleitet. Die Überleitung erfolgt dergestalt, als das bisherige Gehalt bis zum nächsten Vorrückungstermin unverändert bleibt. Diese Vorrückung führt dann auf das Niveau des neuen Besoldungsverlaufes.
Verluste werden dabei eben nicht entstehen, argumentiert das Kanzleramt. Die Gewerkschaft hat da so ihre Zweifel. Man habe bereits auf mehrere gravierende Mängel aufmerksam gemacht.

Diese führten - entgegen getätigten Zusagen - zu erheblichen Verlusten in der Lebensverdienstsumme und zu direkten finanziellen und anderen Nachteilen unmittelbar nach der Überleitung. Dies sei völlig inakzeptabel, heißt es in einer am Montag von der GÖD beschlossenen Resolution.

Die Gewerkschaft fordert folgerichtig neue Verhandlungen mit der Regierung. Noch im ersten Halbjahr müsse der Koalitionsplan korrigiert werden.

 

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Mühlviertler Hirtenspiel der CLV-Junglehrer

Die Junglehrer des CLV Oberösterreich haben anlässlich des Landesvorstandes bzw. Weihnachtsfeier des CLV Oberösterreich ein Hirtenspiel improvisiert. Anbei möchten euch die Junglehrer die frohe Botschaft überbringen und schließen sich mit den besten Wünschen für ein fröhliches Weihnachtsfest mittels Videobotschaft von clv.tv an.

>>>hier geht´s direkt zum Video<<<

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Warum ist die geplante Novellierung des Islamgesetzes für Moslems anstößig?

Frage einer Österreicherin: Warum ist die geplante Novellierung des Islamgesetzes für einige oder gar viele Moslems anstößig?

In einer pluralistischen Gesellschaft darf keine Religion oder Konfession bevorzugt oder benachteiligt werden. Hier verstehe ich die Kritik der IGGiÖ und der MJÖ an den Novellierungsvorschlägen nicht.....

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Interpädagogica 2014 Wien

clv.tv war auf der Interpädagogica 2014 unterwegs und hat eine kurze Videosequenz online zur Verfügung gestellt.Wir wünschen gute Unterhaltung bei der Nachschau dieser Messe f. Schule u. Bildung die von 13. - 15. November 2014 in Wien stattgefunden hat.

>>>hier gehts zum Video<<<

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the making of clv generalversammlung 2014

-clv.tv hat ein Video zur diesjähringen Generalversammlung des CLV OÖ bereitgestellt - viel Spaß beim Schauen!

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Ist eine Koexistenz von Christentum und Islam möglich?

Kürzlich erschien im Profil ein sehr lesenswerter Artikel des Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan, Ordinarius für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien. Hätten alle Moslems eine so intellektuell redliche Haltung, gäbe es keine Probleme mit einer Koexistenz. Faktisch sind aber die islamischen Gruppierungen weit mehr zerstritten als die christlichen Konfessionen. Die Feststellung, dass der Islam rund 600 Jahre jünger ist, ist zwar richtig, aber hilft für eine friedliche Koexistenz nicht weiter. Denn in einer globalisierten Welt ist das cuius regio eius religio nicht mehr lebbar.
Conditio sine qua non für eine friedliche Koexistenz wäre das Anerkennen der AMRK 1948 (Allgemeinen Menschenrechtskonvention) durch alle zusammenlebenden religiösen, weltanschaulichen, politischen Gruppierungen. Ungeeignet als Koexistenzbasis ist die Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990, weil – trotz vieler Anklänge an die AMRK – die Scharia der Letztmaßstab bleibt (besonders in den Artikeln 22 bis 25). Es ist Minister Kurz voll und ganz zuzustimmen, wenn er sagt: "Für die Scharia ist kein Platz in Österreich." Diese Aussage ist durch einen Spruch des EGMR aus dem Jahre 2003 gedeckt, zumal die Scharia zur Rechts- und nicht zur Religionspraxis zu rechnen ist.

In einer pluralistischen Gesellschaft darf keine religiöse oder andere weltanschauliche Gruppierung bevorzugt oder benachteiligt werden. Das müsste auch durch die anstehende Novellierung des Islamgesetzes gewährleistet sein. Und das ist teilweise nicht gegeben, teilweise wird es nicht kontrolliert.
Zu den nicht oder zu wenig kontrollierten Bereichen gehört etwa, ob das Verbot der Beschneidung der Frau und die Erlaubtheit der Schächtung nur mit Betäubung des Schlachttieres tatsächlich flächendeckend eingehalten wird.
Zu wenig geregelt ist die Lehrerlaubnis. Lehrende christlicher Konfessionen können zwar im Ausland ausgebildet sein, müssen aber nachweisen, dass sie unseren Lehrbefähigungs-kriterien entsprechen bzw. Fehlendes nachholen. Im Islam sind im Ausland ausgebildete Imame „Lebendsubventionen“, deren Unterricht vom österreichischen Staat nicht kontrollierbar ist – und das, obwohl die Moslems dieselben Ausbildungsinstitutionen wie christliche Konfessionen erhalten haben.
Ebenso müssen Unterrichtsmaterialien auf ihre Kompatibilität mit der österreichischen Verfassung und dem österreichischen SchUG kontrollierbar sein. Das gilt vor allem für den Koran. Es ist klar, dass es weder für die Bibel noch für den Koran eine authentische Übersetzung geben kann – aber die christlichen Konfessionen haben sich auf von ihnen anerkannte Übersetzungen geeinigt: Das müsste auch für den Koran möglich sein, evtl. verschiedene Übersetzungen für die verschiedenen Gruppierungen, zumal er deutlich jünger als das AT ist.

Es ist daher keineswegs eine Islamophobie, von Moslems, die in Österreich leben wollen, dasselbe zu verlangen wie von Christen, sondern eher eine Christianophobie, das nicht zu tun.

Fazit: Eine friedliche Koexistenz setzt die Anerkennung der AMRK in Theorie und Praxis durch alle Koexistierenden voraus.

Sr Katharina OP (Mag theol Dr phil Elisabeth Deifel)

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„Protheus – die letzte Hoffnung der Menschheit“

Entstehung des Projektes:
Im Schuljahr 2011/12 begann die 1c der Volksschule Dietmayrgasse 3, 1200 mit dem Projekt „Mehrsprachige Alphabetisierung“. Dieses Projekt sah vor, Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in Deutsch und parallel dazu in ihrer Muttersprache zu alphabetisieren. Das Projekt wurde vom Sprachförderzentrum begleitet und unterstützt. Für die Umsetzung des Projekts wurden 2 Muttersprachenlehrerinnen (Türkisch und BKS) im Ausmaß von jeweils 5 Wochenstunden zur Verfügung gestellt. Neben der primären Aufgabe – dem Schriftspracherwerb und dem Erstleseunterricht – fanden auch je eine mehrsprachige Mathematikeinheit und eine Sachunterrichtseinheit Eingang in den Stundenplan.


Das Projekt war bis Ende der 2. Klasse vorgesehen und wurde von LehrerInnen, Schülern und Eltern mit großem Engagement und Begeisterung durchgeführt.


Aus der guten Zusammenarbeit des Lehrerteams entstand die Idee, auch nach Projektende in der 3. Klasse ein kurzes Projekt, das die Thematik der Mehrsprachigkeit ins Zentrum stellt, durchzuführen. Die Wahl fiel auf die Produktion eines Trickfilms.

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