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von CLOE

Warum ist die geplante Novellierung des Islamgesetzes für Moslems anstößig?

Frage einer Österreicherin: Warum ist die geplante Novellierung des Islamgesetzes für einige oder gar viele Moslems anstößig?

In einer pluralistischen Gesellschaft darf keine Religion oder Konfession bevorzugt oder benachteiligt werden. Hier verstehe ich die Kritik der IGGiÖ und der MJÖ an den Novellierungsvorschlägen nicht.....

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von CLOE

Interpädagogica 2014 Wien

clv.tv war auf der Interpädagogica 2014 unterwegs und hat eine kurze Videosequenz online zur Verfügung gestellt.Wir wünschen gute Unterhaltung bei der Nachschau dieser Messe f. Schule u. Bildung die von 13. - 15. November 2014 in Wien stattgefunden hat.

>>>hier gehts zum Video<<<

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von CLOE

the making of clv generalversammlung 2014

-clv.tv hat ein Video zur diesjähringen Generalversammlung des CLV OÖ bereitgestellt - viel Spaß beim Schauen!

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von CLOE

Ist eine Koexistenz von Christentum und Islam möglich?

Kürzlich erschien im Profil ein sehr lesenswerter Artikel des Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan, Ordinarius für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien. Hätten alle Moslems eine so intellektuell redliche Haltung, gäbe es keine Probleme mit einer Koexistenz. Faktisch sind aber die islamischen Gruppierungen weit mehr zerstritten als die christlichen Konfessionen. Die Feststellung, dass der Islam rund 600 Jahre jünger ist, ist zwar richtig, aber hilft für eine friedliche Koexistenz nicht weiter. Denn in einer globalisierten Welt ist das cuius regio eius religio nicht mehr lebbar.
Conditio sine qua non für eine friedliche Koexistenz wäre das Anerkennen der AMRK 1948 (Allgemeinen Menschenrechtskonvention) durch alle zusammenlebenden religiösen, weltanschaulichen, politischen Gruppierungen. Ungeeignet als Koexistenzbasis ist die Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990, weil – trotz vieler Anklänge an die AMRK – die Scharia der Letztmaßstab bleibt (besonders in den Artikeln 22 bis 25). Es ist Minister Kurz voll und ganz zuzustimmen, wenn er sagt: "Für die Scharia ist kein Platz in Österreich." Diese Aussage ist durch einen Spruch des EGMR aus dem Jahre 2003 gedeckt, zumal die Scharia zur Rechts- und nicht zur Religionspraxis zu rechnen ist.

In einer pluralistischen Gesellschaft darf keine religiöse oder andere weltanschauliche Gruppierung bevorzugt oder benachteiligt werden. Das müsste auch durch die anstehende Novellierung des Islamgesetzes gewährleistet sein. Und das ist teilweise nicht gegeben, teilweise wird es nicht kontrolliert.
Zu den nicht oder zu wenig kontrollierten Bereichen gehört etwa, ob das Verbot der Beschneidung der Frau und die Erlaubtheit der Schächtung nur mit Betäubung des Schlachttieres tatsächlich flächendeckend eingehalten wird.
Zu wenig geregelt ist die Lehrerlaubnis. Lehrende christlicher Konfessionen können zwar im Ausland ausgebildet sein, müssen aber nachweisen, dass sie unseren Lehrbefähigungs-kriterien entsprechen bzw. Fehlendes nachholen. Im Islam sind im Ausland ausgebildete Imame „Lebendsubventionen“, deren Unterricht vom österreichischen Staat nicht kontrollierbar ist – und das, obwohl die Moslems dieselben Ausbildungsinstitutionen wie christliche Konfessionen erhalten haben.
Ebenso müssen Unterrichtsmaterialien auf ihre Kompatibilität mit der österreichischen Verfassung und dem österreichischen SchUG kontrollierbar sein. Das gilt vor allem für den Koran. Es ist klar, dass es weder für die Bibel noch für den Koran eine authentische Übersetzung geben kann – aber die christlichen Konfessionen haben sich auf von ihnen anerkannte Übersetzungen geeinigt: Das müsste auch für den Koran möglich sein, evtl. verschiedene Übersetzungen für die verschiedenen Gruppierungen, zumal er deutlich jünger als das AT ist.

Es ist daher keineswegs eine Islamophobie, von Moslems, die in Österreich leben wollen, dasselbe zu verlangen wie von Christen, sondern eher eine Christianophobie, das nicht zu tun.

Fazit: Eine friedliche Koexistenz setzt die Anerkennung der AMRK in Theorie und Praxis durch alle Koexistierenden voraus.

Sr Katharina OP (Mag theol Dr phil Elisabeth Deifel)

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von CLOE

„Protheus – die letzte Hoffnung der Menschheit“

Entstehung des Projektes:
Im Schuljahr 2011/12 begann die 1c der Volksschule Dietmayrgasse 3, 1200 mit dem Projekt „Mehrsprachige Alphabetisierung“. Dieses Projekt sah vor, Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in Deutsch und parallel dazu in ihrer Muttersprache zu alphabetisieren. Das Projekt wurde vom Sprachförderzentrum begleitet und unterstützt. Für die Umsetzung des Projekts wurden 2 Muttersprachenlehrerinnen (Türkisch und BKS) im Ausmaß von jeweils 5 Wochenstunden zur Verfügung gestellt. Neben der primären Aufgabe – dem Schriftspracherwerb und dem Erstleseunterricht – fanden auch je eine mehrsprachige Mathematikeinheit und eine Sachunterrichtseinheit Eingang in den Stundenplan.


Das Projekt war bis Ende der 2. Klasse vorgesehen und wurde von LehrerInnen, Schülern und Eltern mit großem Engagement und Begeisterung durchgeführt.


Aus der guten Zusammenarbeit des Lehrerteams entstand die Idee, auch nach Projektende in der 3. Klasse ein kurzes Projekt, das die Thematik der Mehrsprachigkeit ins Zentrum stellt, durchzuführen. Die Wahl fiel auf die Produktion eines Trickfilms.

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von CLOE

Besondere Kinder brauchen auch besondere Schulen

Kind in den Mittelpunkt statt Ideologie in den Vordergrund

Die Sonderschule und die Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik sind in Diskussion: Vertreter einer totalen Inklusion fordern ultimativ das „Aus“ für diese Schulformen. In der Praxis tätige Bildungsexperten treten indes für eine Aufwertung der Sonderpädagogik ein und wissen dabei auch den Großteil der Eltern dieser besonders betreuten Kinder sowie den weitaus überwiegenden Teil der LehrerInnen aus diesen Schulen an ihrer Seite.

Die von der ÖVP gestellten Präsidenten und Vizepräsidenten der Landesschulräte diskutierten dieses Thema bei ihrer Herbsttagung in Gols (Burgenland) eingehend. Dabei bezog der oö. Präsident Fritz Enzenhofer eindeutig Stellung: „Es geht dabei nicht darum, eine Ideologie in den Vordergrund, sondern darum, die Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen“.

Niemand würde derzeit auf die Idee kommen, die geschützten Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen in Frage zu stellen. Es ist Faktum, dass manche Menschen besonderen Schutz und besondere Zuwendung brauchen. Dies trifft besonders für viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu. Dass gerade diese schwächsten Mitglieder der Gesellschaft besonderen Schutz benötigen, ist für die meisten Menschen einsichtig. Auch Eltern von Kindern mit speziellen Bedürfnissen müssen sich darauf verlassen können, dass sich ihre Kinder optimal entwickeln. Genau das ist in den Sonderschulen möglich, die sich in den vergangenen Jahren zu Kompetenzzentren für Sonder- und Inklusionspädagogik entwickelt haben.

In einem weiteren Entwicklungsschritt der Sonderpädagogik soll die Durchlässigkeit verbessert und sollen die Übergänge zur Regelschule mit gemeinsamen Projekten verbessert werden. Damit sollen Integration und Inklusion auf ein größtmögliches Maß gebracht werden.

Auf Sonderschulen und LehrerInnen mit besonderen Kompetenzen wird man aber im Interesse der Kinder und deren Eltern nicht verzichten können. Es ist deshalb auch eine spezielle Ausbildung für SonderpädagogInnen unabdingbar.
Auch in Finnland beschreitet man diesen Weg. Dort werden 18,7 % der Schüler mit „special support“ ausschließlich inklusiv, 39,3 % teilweise inklusiv, 29,2 % ausschließlich in spezialisierten Klassen und 12,8 % in spezialisierten Schulen unterrichtet (Quellenhinweis: Statistics Finland „Special education 2013“, Juni 2014).


In der Präsidentenrunde der von der ÖVP gestellten LSR-Präsidenten und –Vizepräsidenten sind auch die Spitzen der Lehrervertretung der einzelnen Schularten vertreten.

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von CLOE

Ein Schultyp vor dem Aus? "Wir werden Sonderschulen weiterhin brauchen"

LINZ, WIEN. 2006 unterzeichnete die österreichische Regierung die Behindertenrechte-Konvention der UNO. Mit weitreichenden Folgen, auch für den Schulbereich.

Denn in dem Übereinkommen wird festgelegt, dass Schüler mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam unterrichtet werden müssen – nach den Grundsätzen der "Inklusion" (früher Integration). 2012 listete Österreich im nationalen Aktionsplan Maßnahmen auf. So sollen "inklusive Modellregionen" bis 2020 flächendeckend eingeführt werden.

4950 Kinder mit Förderbedarf

Wird dann ein ganzer Schultyp Geschichte sein? Nein, sagt Julia Valsky, Sprecherin des Unterrichtsministeriums. In den Modellregionen sollen inklusive Lernformen so weiterentwickelt werden, "dass eine gesonderte Beschulung nicht mehr notwendig ist", sagt sie. "Denkbar sind jedoch auch Schulen mit spezifischen Förderschwerpunkten, die von Schülern mit und ohne Förderbedarf besucht werden."

Auch in Oberösterreich sträubt man sich gegen die Idee, ausnahmslos alle Kinder gemeinsam zu unterrichten. "Ich bin für die Integration, aber es gibt Bereiche, wo wir die Sonderschulen weiterhin brauchen", sagt Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer. "Das kann nicht jeder Lehrer machen."

 

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von CLOE

Lehrer/innen schaffen Zukunft – das braucht mehr Unterstützung und Ressourcen

Keine zusätzlichen Mittel für Schulpersonal

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek fehlt weiterhin das Geld für zusätzliches Schulpersonal. Daran konnte auch die neueste von den Lehrern präsentierte Umfrage nichts ändern: Danach seien Lehrkräfte überdurchschnittlich belastet, die Lehrervertreter fordern zur Entlastung Bürokräfte oder auch Schulpsychologen - aber derzeit vergeblich.

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